Papier ist ein Gestaltungsmittel
genauso wie Farbe oder Typografie...
„…Zu viele Printprodukte werden auf beliebigem Papier
gedruckt und verpassen die Chance, sich abzuheben.…”
(Quelle: Page-Digitale Gestaltung & Medienproduktion ”Ausgabe
08.03 „Die fünfte Farbe” als PDF) Hier
finden Sie die DIN-Formate, Reihen A, B, C
Auszug aus der Vielfalt der Papiere:
Gestrichenes Papier
Durch gleichmäßigen Auftrag von Streichmasse erzielt
man bei den Druckpapieren eine besser eingeebnete, geschlossenere
Oberfläche - geeignet für die Wiedergabe von fein
gerasterten Bildvorlagen. Die Streichmasse wird in Streichmaschinen
aufgetragen; ein Vorstrich erfolgt vielfach bereits in der
Papiermaschine. Der Markt unterscheidet bei gestrichenen Papieren
zwischen holzhaltigen und holzfreien Qualitäten in ein-
und zweiseitig gestrichener Ausführung.
Holzfreies Papier
Aus Zellstoff-Fasern bestehendes Papier (abgekürzt h´fr),
Es enthält, bis auf einen zulässigen Masseanteil von
fünf Prozent, keine verholzten Fasern.
Bilderdruckpapier
Holzfreies oder holzhaltiges, zweiseitig gestrichenes Papier.
Marktüblich sind bei Bilderdruckpapieren glänzende,
matte und granulierte Oberflächen. Einsatzgebiete: Mehrfarbdruck
in mittleren und kleineren Auflagen, z.B. in Fachzeitschriften,
Fach- und Schulbüchern, PR- und Werbeschriften sowie
Geschäftsberichten, Broschüren, Prospekten etc.
Karton
Einlagiger Karton ist - vereinfacht dargestellt - dickeres
Papier. Zur Herstellung mehrlagiger Kartonsorten, die oft
rohstoffmäßig aus verschieden zusammengesetzten
Lagen bestehen, werden mehrere nasse Papierbahnen aufeinander
gepresst (gegautscht), so dass sie ohne Klebstoff aneinander
haften.
Matt gestrichene Papiere
Gestrichene Papiere, die sich durch eine matte, mehr oder
weniger rauhe Oberflächenstruktur auszeichnen. Es gibt
auch glänzend und halbmatt gestrichene Papiere.
Naturpapier
-> ungestrichenes Papier
Allgemeine Bezeichnung für Papiere, die im Gegensatz
zu gestrichenen Papieren keine Veredelung durch einen Strichauftrag
haben. Sie können auch als ungestrichene Papiere bezeichnet
werden.
Quelle: Verband Deutscher
Papierfabriken e.V. www.vdp-online.de
Adenauer Allee 55 • D-53113 Bonn, Telefon: 0228-2 67 05-0,
Telefax: -62
LINKS zum Thema: Verband
deutscher Papierfabriken | Das „ABC
des Papier” (PDF) | Kleine
Papiergeschichte
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